Spezifische Lohnartenberechnungs-Funktionen

ABS(Ausdruck)

Die Funktion ABS(Ausdruck) stellt den durch den Funktionsparameter (Ausdruck) repräsentierten numerischen Ausdruck als vorzeichenlosen Wert dar. Dabei erfolgt jedoch keine mathematische Umwandlung durch Multiplikation mit dem Faktor 1 oder (-1)! Für Ausdruck kann jeder beliebige numerische Wert angegeben werden.

Anwendungsbeispiel:

In ABS(SB(76000)) wird der Wert der Abzugslohnart Darlehensrückzahlung vorzeichenlos und damit als positive Zahl ausgewiesen

ALTER[(nn)]

Funktionsrückgabewert von ALTER[(nn)]ist das Lebensalter in Jahren als ganze Zahl. Berücksichtigt werden dabei Monat und Jahr des Geburtsdatums einer Person und des aktuellen Abrechnungsdatums der Mandanteneinstellungen. Ohne optionalen Parameter (nn) liefert die Funktion als Resultat das Lebensalter als Differenz aus Abrechnungsdatum (JJJJ.MM) - Geburtsdatum (JJJJ.MM). Als optionale Parameter sind beliebige positive oder negative ganze Zahlen für (nn) Monate zulässig. Mit übergebenem Parameter liefert die Funktion das Lebensalter in (nn) (positiver Parameterwert) oder vor (nn) Monaten (negativer Parameterwert).

Anwendungsbeispiel:

Funktionsrückgabewerte bei einem Geburtsdatum 31.08.1962 und aktuellem Abrechnungsdatum 01.08.2011:

Funktionssyntax Funktionsresultat
ALTER 49
ALTER(-1) 48
ALTER(25) 51


ALVABZUG

Die parameterlose Funktion ALVABZUG liefert als Rückgabewert die höchstlohnbegrenzte ALV1-Abzugsbasis.

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "61200 ALV-Abzug 1"

ALVABZUG2

Die parameterlose Funktion ALVABZUG2 liefert als Rückgabewert die höchstlohnbegrenzte ALV2-Abzugsbasis.

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "61211 ALV-Abzug 2"

ANZAHLTAGE(n)

Der Funktion ANZAHLTAGE (n) muss als Parameter (n) eine Zahl zwischen 1 und 12 für die Monate Januar bis Dezember übergeben werden. Funktionsrückgabewert sind die Anzahl Tage seit dem 1. Januar bis inklusive dem durch den Funktionsparameter repräsentierten Monat. Jeder Monat zählt unabhängig von seinen Kalendertagen 30 Tage!

Anwendungsbeispiel:

ANZAHLTAGE(1) liefert als Funktionsresultat 30, ANZAHLTAGE(5) 150, ANZAHLTAGE(12) 360

ANZAUSBILD(n)

Funktionsrückgabewert von ANZAUSBILD(n) sind die im Personalstamm-Register Kinder ermittelte Anzahl ausbildungszulageberechtigter Kinder, welche den Kriterien der durch den Funktionsparameter (n) definierten Zeilennummer der kantonalen Zulagentabelle des Firmenstamm-Registers FAK-Tabellen entsprechen. Damit die Funktion ein Resultat liefern kann, muss im Feld "FAK-Kanton" des Personalstamm-Registers Lohncodes ein Kantonskürzel ausgewählt sein. Sage 50 Lohnbuchhaltung unterscheidet dabei automatisch zwischen Kinder- und Ausbildungszulagen.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "15600 Ausbildungszulage 1", "15601 Ausbildungszulage 2", "15700 Ausbildungszulage 3", "15701 Ausbildungszulage 4"

ANZBERMT

Funktionsrückgabewert der parameterlosen Funktion ANZBERMT ist die Anzahl der im aktuellen Abrechnungsjahr inklusive des Abrechnungsmonats berechneten und verbuchten Monate mit einem Brutto- oder Nettolohn ungleich Null.

Anwendungsbeispiel:

Abrechnungsmonat Juni; bei einer Person erfolgten in den Monaten Februar, März, Mai und Juni Lohnberechnungen. Die Funktion ANZBERMT liefert den Wert 4

ANZKINDER(n)

Funktionsrückgabewert von ANZKINDER(n) sind die im Personalstamm-Register Kinder ermittelte Anzahl kinderzulageberechtigter Kinder, welche den Kriterien der durch den Funktionsparameter (n) definierten Zeilennummer der kantonalen Zulagentabelle des Firmenstamm-Registers FAK-Tabellen entsprechen. Damit die Funktion ein Resultat liefern kann, muss im Feld "FAK-Kanton" des Personalstamm-Registers Lohncodes ein Kantonskürzel ausgewählt sein. Sage 50 Lohnbuchhaltung unterscheidet dabei automatisch zwischen Kinder- und Ausbildungszulagen.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "15400 Kinderzulage 1", "15401 Kinderzulage 2", "15500 Kinderzulage 3", "15501 Kinderzulage 4"

ANZMT

ANZMT liefert als Funktionsrückgabewert die Anzahl Beschäftigungsmonate des aktuellen Jahres, bezogen auf das Abrechnungsdatum und inklusive des Abrechnungsmonats. Achtung: bei Mehrfacheintritt im gleichen Jahr wird nur die aktuellste Anstellungsperiode berücksichtigt!

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "65100 KTG-Prämie Abzug in %"; der Formelteil mit der Funktion ANZMT ist dabei jedoch auskommentiert und deshalb nicht aktiv. Beachten Sie die Erläuterungen zur Lohnartenberechnung im Register "Beschreibung"!

BETAUSBILD(n)

Funktionsrückgabewert von BETAUSBILD(n) ist der Ausbildungszulage-Betrag, welcher den Kriterien der durch den Funktionsparameter (n) definierten Zeilennummer der entsprechenden kantonalen Zulagentabelle des Firmenstamm-Registers FAK-Tabellen entspricht. Damit die Funktion ein Resultat liefern kann, muss im Feld "FAK-Kanton" des Personalstamm-Registers LohncodesDialog ein Kantonskürzel ausgewählt sein. Sage 50 Lohnbuchhaltung unterscheidet dabei automatisch zwischen Kinder- und Ausbildungszulagen.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "15600 Ausbildungszulage 1", "15601 Ausbildungszulage 2", "15700 Ausbildungszulage 3", "15701 Ausbildungszulage 4"

BETKINDER(n)

Funktionsrückgabewert von BETKINDER(n) ist der Kinderzulage-Betrag, welcher den Kriterien der durch den Funktionsparameter (n) definierten Zeilennummer der entsprechenden kantonalen Zulagentabelle des Firmenstamm-Registers FAK-Tabellen entspricht. Damit die Funktion ein Resultat liefern kann, muss im Feld "FAK-Kanton" des Personalstamm-Registers Lohncodes ein Kantonskürzel ausgewählt sein. Sage 50 Lohnbuchhaltung unterscheidet dabei automatisch zwischen Kinder- und Ausbildungszulagen.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "15400 Kinderzulage 1", "15401 Kinderzulage 2", "15500 Kinderzulage 3", "15501 Kinderzulage 4 "

BVG(1)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds Eintrittsschwelle der Definitionstabelle BVG des Firmenstamm-Registers Konstanten; der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld BVG VL im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte Versicherungslösung definiert.

BVG(2)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds Koordinationsbetrag der Definitionstabelle BVG des Firmenstamm-Registers Konstanten; der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld BVG VL im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte Versicherungslösung definiert.

BVG(3)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds Maximaler Lohn der Definitionstabelle BVG des Firmenstamm-Registers Konstanten; der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld BVG VL im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte Versicherungslösung definiert.

BVG(4)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds Minimaler Lohn der Definitionstabelle BVG des Firmenstamm-Registers Konstanten; der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld BVG VL im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte Versicherungslösung definiert.

BVG(5)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AN (Arbeitnehmer) der Definitionstabelle BVG des Firmenstamm-Registers Konstanten; der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld BVG VL im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte Versicherungslösung definiert.

BVG(6)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AG (Arbeitgeber) der Definitionstabelle BVG des Firmenstamm-Registers Konstanten; der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld BVG VL im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte Versicherungslösung definiert.

BVGBASIS(nn)

Die Funktion BVGBASIS(nn) liefert als Rückgabewert bei tabellen-basierten BVG-Abzugsberechnungen den massgeblichen monatlichen BVG-Lohn und berücksichtigt dabei die definierten Gehaltsunter- und Gehaltsobergrenzen. Die Funktionsparameter (nn) stellen dabei die Anzahl der zu berücksichtigenden Monate dar und werden der Funktion als 13 oder 12 mitgegeben. Die Funktion rechnet nach der Formel:

monatliches Total aller BVG-pflichtigen Lohnbestandteile x Anzahl Monate - Koordinationsabzug gemäss Tabelle : Anzahl Monate

oder (((SE(91400) x nn) - Koordinationsabzug) : nn)
.



Der Koordinationsabzug muss dabei in einer Tabelle des Firmenstamm-Registers BVG-Tabellen definiert werden, als Gehaltsobergrenze wird der dreifache Wert des Feldes "Koord. Beitrag" des Firmenstamm-Registers Konstanten und nicht etwa der Wert des Feldes "Koord. Lohn Max." berücksichtigt!

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "64300 BVG-Prämie (Abzug in %)"

BVGPROZ(Ausdruck)

Funktionsrückgabewert von BVGPROZ(Ausdruck) ist der personenspezifische Prozent-Abzugssatz der zutreffenden BVG-Tabelle des Firmenstamm-Registers "BVG-Tabellen". Da in den BVG-Tabellen Gesamtabzugssätze (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) definiert werden, muss der Funktion mit dem Parameter (Ausdruck) der zu berücksichtigende korrekte Wert mitgegeben werden.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "64300 BVG-Prämie (Abzug in %)" und "95730 AG BVG-Beitrag (in %)". Bei beiden Lohnarten werden der Funktion als Parameter die Werte der Felder "BVG" der Unterregister "Arbeitnehmer" und "Arbeitgeber" des Firmenstamm-Registers "Konstanten" mitgegeben. Statt der Werte F_WERT(7) und F_WERT(18) könnten der Funktion auch andere die Prämienaufschlüsselung korrekt repräsentierende Werte mitgegeben werden, z.B. BVGPROZ(33.3333)/100 und BVGPROZ(66.6667)/100 bei einer Aufschlüsselung der Gesamtprämie im Verhältnis 1:2.

DATUM(n)

Die Funktion DATUM(n) liefert als Funktionsrückgabewert verschiedene Datumswerte entsprechend den Parameterwerten (n):

Parameter Rückgabewert
1 Aktueller Eintritt
2 Aktueller Austritt
3 Geburtsdatum
4 Abrechnungsdatum
5 Systemdatum




Sie wird in Kombination mit den Funktionen JAHR(), MONAT() und TAG() eingesetzt.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "150 Ferien 4 Wochen", "10000 Monatslohn", "62300 Quellensteuer (Abzug in %)" und viele andere

DIENSTJAHRE

Die Funktion DIENSTJAHRE berechnet, bezogen auf das aktuelle Eintrittsdatum, die Anzahl Dienstjahre und liefert den entsprechenden Wert als ganze Zahl. Sie kann, basierend auf einer im Firmenstamm-Register Individual-Tabellen zu definierenden Dienstaltersgeschenk-Tabelle, zur automatischen Auszahlung von Dienstaltersgeschenken wie in nachfolgendem Beispiel eingesetzt werden.

Anwendungsbeispiel:

In einer immer aktiven Lohnart "16200 Dienstaltersgeschenk" wird mit der Funktion DIENSTJAHRE auf die Individualtabelle "Dienstaltersgesch." zugegriffen. In dieser ist definiert, dass bei Erreichen des 5. Dienstjahres ein halbes Monatsgehalt, bei 10. Dienstjahr ein volles, bei 15. Dienstjahr 2, bei 20. Dientsjahr 3 und bei 25. Dienstjahr 4 Monatsgehälter zur Auszahlung kommen sollen. Erreicht eine Person eines dieser Dienstalter, erfolgt eine automatische Dienstaltersgeschenk-Vergütung.
Firmenstamm-Individualtabelle "Dienstaltersgesch."
Zeilennummer Spalte Kürzel Spalte >=Wert Spalte <=Wert Spalte Wert Spalte von Datum Spalte bis Datum
1 Dienstaltersgesch. 5.00 5.00 50.00 01.01.2010 31.12.2012
2 Dienstaltersgesch. 10.00 10.00 100.00 01.01.2010 31.12.2012
3 Dienstaltersgesch. 15.00 15.00 200.00 01.01.2010 31.12.2012
3 Dienstaltersgesch. 20.00 20.00 300.00 01.01.2010 31.12.2012
4 Dienstaltersgesch. 25.00 25.00 400.00 01.01.2010 31.12.2012




Im Unterregister "Berechnung" des Lohnartenstamm-Registers Berechnung ist im Feld Einheit folgende Berechnungsformel anzugeben:

RUNDEN(ITAB("DIENSTALERSGESCH.",DIENSTJAHRE)/100,2)


Die Behandlung angebrochener Ein-/Austrittsmonate sowie des Auszahlungsmonats bei Dienstaltersgeschenk-Vergütungen werden im Dialog Definition Beschäftigungsdauer definiert und im Abschnitt Menü Extras.Definition.Beschäftigungsdauer erläutert.

DIENSTMONATE(n)

Die Funktion DIENSTMONATE(n) ist vergleichbar der Funktion DIENSTJAHRE; statt der Jahre liefert sie als Funktionsrückgabewert die Anzahl Dienstmonate als ganze Zahl. Insbesondere muss der Funktion jedoch einer der folgenden, das Funktionsresultat beeinflussenden, ganzzahligen positiven Parameter übergegeben werden:
Parameter Rückgabewert
0 Total der Monate der aktuellen Anstellungsperiode
-1 Total der Monate aller Anstellungsperioden, also bei mehreren Aus- und Wiedereintritten
x Total der Monate der x-ten Anstellungsperiode. x entspricht dabei der entsprechenden Zeilennummer der Ein-/Austrittstabelle des Personalstamm-Registers Pers.-Info




Anwendungsbeispiel:

Werden die Werte in den ">= Wert"- und "<= Wert"-Spalten der Individualtabelle "Dienstaltersgesch." so geändert, dass sie Monatswerte (also 60.00 (Monate) anstelle von 5.00 (Jahren), 120.00 (Monate) anstelle von 10.00 (Jahren) etc.) repräsentieren und in der Lohnart "16200 Dienstaltersgeschenk" die Funktion DIENSTJAHRE durch die Funktion DIENSTMONATE() mit korrektem Parameterwert ersetzt, führt die geänderte Lohnart 16200 zum selben Resultat wie beim Beispiel DIENSTJAHRE.

F_AHV

F_AHV entspricht der Funktion F_WERT(1) und liefert als Funktionsrückgabewert den Wert des Feldes "AHV in %" des Unterregisters "Arbeitnehmer" des Firmenstamm-Registers Konstanten .

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "61000 AHV-Abzug"

F_ALV

F_ALV entspricht der Funktion F_WERT(2) und liefert als Funktionsrückgabewert den Wert des Feldes "ALV 1 in %" des Unterregisters "Arbeitnehmer" des Firmenstamm-Registers Konstanten .

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "61200 ALV-Abzug 1"

F_ALV2

F_ALV2 entspricht der Funktion F_WERT(3) und liefert als Funktionsrückgabewert den Wert des Feldes "ALV 2 in %" des Unterregisters "Arbeitnehmer" des Firmenstamm-Registers Konstanten .

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "61211 ALV-Abzug 2"

F_SUVA

Diese im Standard-Lohnartenstamm seit längerem nicht mehr eingesetzte Funktion wurde deaktiviert und kann also nicht mehr verwendet werden.

FUNC(1)

Kurzform: F(1).

FUNC(1) oder F(1) liefern als Funktionsrückgabewert die Ziffer des letzten berechneten Monats im aktuellen Buchungsjahr.

ITAB("Tabellenname")

ITAB("Tabellenname") ermöglicht den Zugriff auf im Firmenstamm-Register Individual-Tabellen definierte Tabellen. Der Funktionsparameter ("Tabellenname") muss in doppelte Hochkomma eingeschlossen sein und phonetisch exakt mit dem definierten Tabellenname übereinstimmen.

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "21301 Provision", vorangehende Beispiele zu den Funktionen DIENSTJAHRE und DIENSTMONATE(n)

JAHR(DATUM(n))

Die Funktion wird, wie bereits unter den Erläuterungen zur Funktion DATUM() erwähnt, immer zusammen mit letzterer eingesetzt. Sie liefert als Funktionsrückgabewert die parameterabhängigen Jahres-Datumswerte für:

Parameter Rückgabewert
1 Aktueller Eintritt
2 Aktueller Austritt
3 Geburtsdatum
4 Abrechnungsdatum
5 Systemdatum




Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "150 Ferien 4 Wochen", "151 Ferien 5 Wochen", "152 Ferien 6 Wochen" und viele andere.

Die Funktion kann natürlich auch in Bedingungsabfragen z.B. der Form

  IF(JAHR(DATUM(3))<= 1936),

um das Geburtsjahr abzufragen und die Lohnartenberechnung entsprechend der nachfolgenden Aktion zu steuern, eingesetzt werden.

KTG(Kat,1)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds Minimaler Lohn der Definitionstabelle KTG des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld KTG PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte KTG-Personengruppe definiert.

KTG(Kat,2)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds Maximaler Lohn der Definitionstabelle KTG des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld KTG PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte KTG-Personengruppe definiert.

KTG(Kat,3)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AN M (Arbeitnehmer männlich) der Definitionstabelle KTG des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld KTG PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte KTG-Personengruppe definiert.

KTG(Kat,4)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AN W (Arbeitnehmer weiblich) der Definitionstabelle KTG des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld KTG PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte KTG-Personengruppe definiert.

KTG(Kat,5)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AG M (Arbeitgeber männlich) der Definitionstabelle KTG des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld KTG PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte KTG-Personengruppe definiert.

KTG(Kat,6)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AG W (Arbeitgeber weiblich) der Definitionstabelle KTG des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld KTG PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte KTG-Personengruppe definiert.

KTG1_AN

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Tabellenspaltenfeldern AN M und AN W der Tabellen-Codezeilen 11, 21, 31 usw. der Kategorien 1 der KTG-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen, geschlechtsspezifischen prozentualen KTG1-Arbeitnehmerprämien-Abzugssatz.
Beispiel: Lohnart 65100 KTG-Prämie (Fixabzug %) Kat. 1

KTG2_AN

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Tabellenspaltenfeldern AN M und AN W der Tabellen-Codezeilen 12, 22, 32 usw. der Kategorien 2 der KTG-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen, geschlechtsspezifischen prozentualen KTG2-Arbeitnehmerprämien-Abzugssatz.
Beispiel: Lohnart 65150 KTG-Prämie (Fixabzug %) Kat. 2

KTG1_AG

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Tabellenspaltenfeldern AG M und AG W der Tabellen-Codezeilen 11, 21, 31 usw. der Kategorien 1 der KTG-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen, geschlechtsspezifischen prozentualen KTG1-Arbeitgeberprämien-Beitragssatz.
Beispiel: Lohnart 95810 AG KTG-Beitrag (in %) Kat. 1

KTG2_AG

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Tabellenspaltenfeldern AG M und AG W der Tabellen-Codezeilen 12, 22, 32 usw. der Kategorien 2 der KTG-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen, geschlechtsspezifischen prozentualen KTG2-Arbeitgeberprämien-Beitragssatz.
Beispiel: Lohnart 95815 AG KTG-Beitrag (in %) Kat. 2

KTGABZUG

Die Funktion liefert als Rückgabewert die Basis des KTG1-Abzugs und berücksichtigt dabei die abgegrenzte kumulierte, im Tabellenspaltenfeld Max. Lohn der Tabellen-Codezeilen 11, 21, 31 usw. der Kategorien 1 der KTG-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierte, KTG1-Jahreshöchstlohnsumme.
Beispiel: Lohnarten 65100 KTG-Prämie (Fixabzug %) Kat. 1, 95810 AG KTG-Beitrag (in %) Kat. 1

KTGABZUG2

Die Funktion liefert als Rückgabewert die Basis des KTG2-Abzugs und berücksichtigt dabei die abgegrenzte kumulierte, im Tabellenspaltenfeld Max. Lohn der Tabellen-Codezeilen 12, 22, 32 usw. der Kategorien 2 der KTG-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierte, KTG2-Jahreshöchstlohnsumme.
Beispiel: Lohnarten 65150 KTG-Prämie (Fixabzug %) Kat. 2, 95815 AG KTG-Beitrag (in %) Kat. 2

MANN

Die Funktion MANN ermittelt aus der ersten Ziffer des dritten Zifferblocks der AHV-Nummer oder dem Wert des Feldes "Anrede" das Geschlecht einer Person. Für "männlich" liefert die Funktion den Funktionsrückgabewert 1, für "weiblich" 0 (Null).

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "95500 AG UVG-Beitrag"

MANSATZ

MANSATZ liefert als Funktionsrückgabewert den Wert des Feldes "Ansatz" des Lohnartenstamm-Registers Berechnung einer Lohnart. Diese Funktion wird vor allem bei der gleichen Lohnart im Feld "Verbuchung im Personalstamm" des Lohnartenstamm-Registers Steuerung verwendet.

MAX(Zahl_1, Zahl_2)

Funktionsrückgabewert von MAX(Zahl_1, Zahl_2) die höhere der beiden der Funktion als Parameter übergebenen Zahlen. Zahl_1 und Zahl_2 können durch beliebige Zahlausdrücke repräsentiert werden (z.B. 20, 3'333.333, -5.050), aber auch durch korrekte Sage 50 Lohnbuchhaltungs-Feldbezeichner mit numerischen Feldwerten wie bspw. SALAER(n), F_WERT(n), F_ZUS(n) usw.

Anwendungsbeispiel:

MAX(7, 9) liefert als Rückgabewert 9

MBETRAG

Funktionsrückgabewert von MBETRAG ist der Wert des Produkts der Felder "Einheit" x "Ansatz" des Lohnartenstamm-Registers Berechnung einer Lohnart. Diese Funktion wird vor allem bei der gleichen Lohnart im Feld "Verbuchung im Personalstamm" des Lohnartenstamm-Registers Steuerung verwendet.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "21100 Bonus-Auszahlung", "80000 Nettolohn" und weitere (jeweils zweites Feld im Bereich "Verbuchung in Personalstamm" des Lohnartenstamm-Registers "Steuerung")

MEINHEIT

MEINHEIT liefert als Funktionsrückgabewert den Wert des Feldes "Einheit" des Lohnartenstamm-Registers Berechnung einer Lohnart. Diese Funktion wird vor allem bei der gleichen Lohnart im Feld "Verbuchung im Personalstamm" des Lohnartenstamm-Registers Steuerung verwendet.

Anwendungsbeispiel:

Diverse Lohnarten im Bereich der Hilfslohnarten 101 bis 176; "84000 Bonus-Rückstellungen", "86000 Überstundensaldo" und weitere (jeweils zweites Feld im Bereich "Verbuchung in Personalstamm" des Lohnartenstamm-Registers "Steuerung")

MIN(Zahl_1, Zahl_2)

Funktionsrückgabewert von MIN(Zahl_1, Zahl_2) die tiefere der beiden der Funktion als Parameter übergebenen Zahlen. Zahl_1 und Zahl_2 können durch beliebige Zahlausdrücke repräsentiert werden (z.B. 20, 3'333.333, -5.050), aber auch durch korrekte Sage 50 Lohnbuchhaltungs-Feldbezeichner mit numerischen Feldwerten wie bspw. SALAER(n), F_WERT(n), F_ZUS(n) usw.

Anwendungsbeispiel:

Min(7, 9) liefert als Rückgabewert 7

MONAT(DATUM(n))

MONAT(DATUM(n)) wird vergleichbar der Funktion JAHR(DATUM(n)) eingesetzt, also immer in Verbindung mit der Funktion DATUM(n) und liefert als Funktionsrückgabewert die parameterabhängigen Monats-Datumswerte für:
Parameter Rückgabewert
1 Aktueller Eintritt
2 Aktueller Austritt
3 Geburtsdatum
4 Abrechnungsdatum
5 Systemdatum




Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "101 Eintritt pro rata", "102 Austritt pro rata", "10000 Monatslohn"

N(nn)

Die Funktion N(nnn) hat als Funktionsrückgabewert die Index-Ziffer des durch eine dreistellige ganze Zahl als Parameter definierten numerischen Listenauswahl-Feldes. Die Funktion kommt hauptsächlich bei den Filterdefinitions-Funktionen zur Anwendung, kann aber auch in einer Hilfslohnart zur Ermittlung der exakten Indexwerte numerischer Listenauswahl-Felder eingesetzt werden.

PNETTO

Die Funktion PNETTO prüft den Zustand der Option "Nettoaufrechnung" des Personalstamm-Registers Lohncodes. Bei aktivierter Option liefert die Funktion den Funktionsrückgabewert 1, andernfalls 0 (Null).

QS(Lohnarten-Schlüsselnummer)

Diese Funktion wird bei der Lohnartenberechung tabellenbasierter automatisierter Quellensteuer-Lohnabzüge eingesetzt. Als Parameter sind die Lohnarten-Schlüsselnummer des Quellensteuerabzugs in Fr oder in % anzugeben. Als Funktionsrückgabewert liefert die Funktion den Quellensteuerabzugsbetrag in Fr oder den Abzugssatz in %.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "62100 Quellensteuer (Abzug in Fr)" und "62300 Quellensteuer (Abzug in %)"

QSPFLICHT(MONAT), QSKANTON(MONAT), QSM(BETRAG,MONAT)



Die 3 Quellensteuerfunktionen QSPFLICHT(MONAT), QSKANTON(MONAT) und QSM(BETRAG, MONAT) werden bei jenen (Westschweizer) Kantonen mit Jahresbemessung, bei welchen zum Jahresende oder bei Austritt eine Rückrechnung der Quellensteuerabzüge erfolgen muss, eingesetzt. Der Einsatz der drei Funktionen erfolgt in der Regel als Bestandteil eines Quellensteuer-Konzepts. Konsultieren Sie dafür bitte rechtzeitig unsere Support-Abteilung oder Ihren Sage 50 Lohnbuchhaltungs-Fachhändler.

RUNDEN(Zahl,[n])

RUNDEN(Zahl,[n]) rundet eine Zahl nach den Regeln des optionalen zweiten Parameters [n]. Für den obligatorischen ersten Parameter (Zahl) kann neben jedem beliebigen Zahlausdruck (333'333.3333, -78.25, (12 : 3.142) usw.) auch jede einen numerischen Wert repräsentierende Funktion (z.B. SALAER(1)) angegeben werden. Mit dem optionalen zweiten Parameter werden die Rundungsmodalitäten definiert; dabei gelten die folgenden Regeln:
Parameter Erläuterung Beispiele
kein Parameter Rundung nach der kaufmännischen Rundungsregel, also auf 2 Nach-Kommastellen und .00, .05, .10, .15, .20 usw. gerundet. Massgebend ist dabei die Wertigkeit der auf die erste Nachkommastelle (nachfolgend x) folgenden Ziffer. Liegt diese im Bereich .x00 bis .x2499... oder .x50 bis .x74999... wird abgerundet, in allen übrigen Fällen aufgerundet.

Um eine Zahl nach dieser Regel zu runden, wird der Funktionsname und anschliessend in Klammer die zu rundende Zahl angegeben: RUNDEN(5'250.2749), RUNDEN(SALAER(1))
9'999.1198 = 9'999.10 abgerundet

9'999.1250 = 9'999.15 aufgerundet

9'999.6749 = 9'999.65 abgerundet

9'999.6750 = 9'999.70 aufgerundet

9.999.9846 = 10'000.00 aufgerundet
0 Die durch den ersten Funktionsparameter repräsentierte Zahl wird auf die nächste ganze Zahl auf- oder abgerundet. Bei einem Nachkommawert kleiner .50 wird ab-, bei gleich oder grösser .50 aufgerundet.

Die korrekte Funktionssyntax lautet beispielsweise RUNDEN(5'250.2749, 0) oder RUNDEN(SALAER(1), 0)
9'999.499 = 9'999.00 gerundet

9'999.500 = 10'000.00 gerundet
1 Die Funktion rundet auf die erste Stelle nach dem Dezimaltrennzeichen, also auf .00, .10, .20 usw. Ist die Wertigkeit der zu rundenden Ziffer im Bereich kleiner .x500..., bleibt die erste Nachkommaziffer x unverändert

Bei einer Wertigkeit im Bereich gleich oder grösser .x500 der zu rundenden Zahl wird die erste Nachkommaziffer x oder die ganze Zahl aufgerundet

Die korrekte Funktionssyntax lautet z.B. RUNDEN(5'250.2749, 1) oder RUNDEN(SALAER(1), 1)
9'999.0001 = 9'999.00 gerundet

9'999.2499 = 9'999.20 gerundet

9'999.0500 = 9'999.10 gerundet

9'999.2634 = 9'999.30 gerundet

9'999.9851 = 10'000.00 gerundet
2 Mit einer 2 als zweitem Parameter rundet die Funktion auf die ersten zwei Stellen nach dem Dezimaltrennzeichen, also auf .00, .01, .02, .03, ... .10, .11, .12, ... .20, .21, ... .30, ... usw. Ist die Wertigkeit der zu rundenden Ziffer im Bereich .xy00... bis .xy499..., bleiben die beiden ersten Nachkommaziffern x und y unverändert

Bei Zahlen im Bereich .xy500... bis .xy99... wird der Wert der beiden Nachkommaziffern xy oder die ganze Zahl um 1 erhöht

Die korrekte Funktionssyntax lautet RUNDEN(5'250.2749, 2) oder RUNDEN(SALAER(1), 2)
9'999.0001 = 9'999.00 gerundet

9'999.2249 = 9'999.22 gerundet

9'999.0050 = 9'999.01 gerundet

9'999.2299 = 9'999.23 gerundet

9'999.7968 = 9'999.80 gerundet

9'999.9973 = 10'000.00 gerundet




SANSATZ(nn)

Kurzform: SA(nn)

Die Funktionen SANSATZ(nn) und SA(nn) liefern als Funktionsrückgabewert den Wert des Feldes "Ansatz" jener Lohnart, deren Schlüsselnummermit dem Parameter (nn) übergeben wird.

SBETRAG(nn)

Kurzform: SB(nn)

Funktionsrückgabewert der Funktionen SBETRAG(nn) und SB(nn) ist das Produkt der Felder "Einheit" x "Ansatz" jener Lohnart, deren Schlüsselnummer mit dem Parameter (nn) übergeben wird.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "11100 Ferienentschädigung", "64300 BVG-Prämie (Abzug in %)", "88000 Bonus-Rückstellungssaldo" und andere

SEINHEIT(nn)

Kurzform: SE(nn)

Die Funktionen SEINHEIT(nn) und SE(nn) liefern als Funktionsrückgabewert den Wert des Feldes "Einheit" jener Lohnart, deren Schlüsselnummer mit dem Parameter (nn) übergeben wird.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "20500 13. Monatslohn pro rata", "61000 AHV-Abzug", "61900 Quellensteuer Hilfsbasis" und andere

SJLOHN(nn)

Funktionsrückgabewert von SJLOHN(nn) ist das in der Jahresdatei kumulierte Total jener Lohnart, deren Schlüsselnummer der Funktion als Parameter übergeben wird. Oder anders ausgedrückt: das Total aller bereits erfolgten Verbuchungen auf die mit dem Parameter übergebene Schlüsselnummer einer Lohnart während eines Buchungsjahres.

Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "20400 13. Monatslohn (Dezember)" und "20500 13. Monatslohn pro rata"

SJL(nn1, Beginn, Ende, [nn2])

Wesentlicher Unterschied zur Funktion SJLOHN(nn) ist die Möglichkeit, mit den beiden zusätzlichen Parametern "Beginn" und "Ende" eine Periode zu definieren, für welche das kumulierte Total einer mit ihrer Schlüsselnummer als erstem Parameter (nn1) definierten Lohnart als Rückgabewert geliefert wird. Für "Beginn" und "Ende" kann eine die entsprechenden Monate repräsentierende ganze Zahl angegeben werden (1 für Januar, 2 für Februar etc.). Daneben können aber ebenso die bekannten Datums-Funktionen, insbesondere natürlich MONAT(DATUM(nn)), eingesetzt werden. Der optionale vierte Parameter [nn2] kann eingesetzt werden bei mehreren Aus- und Wiedereintritten im aktuellen Abrechnungsjahr. Für [nn2] können folgende Werte angegeben werden:
Parameterwert Erläuterung
0 aktuelle Periode seit letztem Wiedereintritt
1 abgeschlossene Periode des vorletzten Wiedereintritts
2 abgeschlossene Periode des vor-vorletzten Wiedereintritts
3 abgeschlossene Periode des vor-vor-vorletzten Wiedereintritts
usw. usw.




Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "103 Durchschnittliche Kalendertage", "10000 Monatslohn", "65100 KTG-Prämie (Abzug in %)" und andere. Jedoch auch die Definition der Lohnausweisfelder im Dialog "Definition Lohnausweisfelder"!

SOLLSTD(nn)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den durch den Funktionsparameter (nn) definierten Sollstundenwert des eingelesenen und aktivierten Kalenders. Mit den beiden gültigen Funktionsparametern 0 und 1 gibt SOLLSTD(nn) folgende Werte zurück:
Funktionsparameter (nn) Funktionsrückgabewert
0 das Sollstunden-Total der aktuellen Absenzperiode gemäss den Perioden-Definitionen des Dialogs Definition Absenzen
1 das Sollstunden-Total der im Dialog Mandanteneinstellungen definierten aktuellen Lohnabrechnungsperiode

SUVABZUG

Die Funktion SUVABZUG liefert als Funktionsrückgabewert die Basis des NBUV-Abzugs und berücksichtigt dabei die abgegrenzte und kumulierte UVG-Jahreshöchstlohnsumme gemäss Definition im Firmenstamm-Register Konstanten.

Anwendungsbeispiel:

Lohnart "61500 NBUV-Abzug"

TAG(DATUM(nn))

TAG(DATUM(nn)) wird vergleichbar den Funktionen JAHR(DATUM(n)) und MONAT(DATUM(n)) eingesetzt, also immer in Verbindung mit der Funktion DATUM(n) und liefert als Funktionsrückgabewert die parameterabhängigen Tages-Datumswerte für:
Parameter Rückgabewert
1 Aktueller Eintritt
2 Aktueller Austritt
3 Geburtsdatum
4 Abrechnungsdatum
5 Systemdatum




Anwendungsbeispiel:

Lohnarten "101 Eintritt pro rata", "102 Austritt pro rata", "103 Durchschnittliche Kalendertage

TAGMONAT(DATUM(n1),n2)

Kurzform: TM(DATUM(n1),n2)

Diese Funktion liefert als Funktionsrückgabewert eine ganze Zahl für die Anzahl Tage eines bestimmten Monats. Mit dem ersten Parameter (n1) wird das Datumsfeld bestimmt, welches geprüft und ein Resultat liefern soll. Dabei gelten wiederum die schon bekannten Parameterwerte:
Parameter Rückgabewert
1 Aktueller Eintritt
2 Aktueller Austritt
3 Geburtsdatum
4 Abrechnungsdatum
5 Systemdatum




Mit dem zweiten Parameter (n2) muss der Funktion eine gültige ganze Zahl zwischen 1 und 12 für die Monate Januar bis Dezember übergeben werden. TM(DATUM(4),6) bspw. liefert den Wert 30, da der Parameter 6 den Monat Juni und DATUM(4) das Feld Abrechnungsdatum repräsentieren.

Als zweiter Parameter kann auch eine gültige Datumsfunktion angegeben werden: TM(DATUM(4),MONAT(DATUM(4))) liefert die Anzahl Tage des aktuellen Abrechnungsmonats. Bei komplexen Ausdrücken wie diesen ist die mathematische Regel, wonach Klammerausdrücke von innen nach aussen aufgelöst werden, zu beachten!

UVG_AG

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Feldern BU und BUV BT des Unterregisters Arbeitgeber des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen betriebsteilspezifischen prozentualen BUV-Arbeitgeberprämien-Beitragsatz.
Beispiel: Lohnart 95500 AG UVG-Beitrag

UVG_AN

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Feldern NBU und NBU BT des Unterregisters Arbeitnehmer des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen betriebsteilspezifischen prozentualen NBUV-Arbeitnehmerprämien-Abzugssatz.
Beispiel: Lohnart 61500 NBU-Abzug

UVGZ(Kat,1)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds Minimaler Lohn der Definitionstabelle UVGZ des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld UVGZ PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte UVGZ-Personengruppe definiert.

UVGZ(Kat,2)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds Maximaler Lohn der Definitionstabelle UVGZ des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld UVGZ PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte UVGZ-Personengruppe definiert.

UVGZ(Kat,3)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AN M (Arbeitnehmer männlich) der Definitionstabelle UVGZ des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld UVGZ PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte UVGZ-Personengruppe definiert.

UVGZ(Kat,4)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AN W (Arbeitnehmer weiblich) der Definitionstabelle UVGZ des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld UVGZ PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte UVGZ-Personengruppe definiert.

UVGZ(Kat,5)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AG M (Arbeitgeber männlich) der Definitionstabelle UVGZ des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld UVGZ PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte UVGZ-Personengruppe definiert.

UVGZ(Kat,6)

Die Funktion liefert als Rückgabewert den Feldwert des Spaltenfelds AG W (Arbeitgeber weiblich) der Definitionstabelle UVGZ des Firmenstamm-Registers Konstanten. Der Platzhalter Kat ist dabei durch einen der syntaktisch korrekten gültigen numerischen Werte 1 oder 2 für die Versicherungs-Kategorien 1 bzw. 2 zu ersetzen. Der individuelle Funktions-Rückgabewert wird durch die nach Klick auf das Feld UVGZ PG im Unterregister Gültig Lohncode des Personalstamm-Registers Lohncodes aktivierte UVGZ-Personengruppe definiert.

UVGZ1_AN

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Tabellenspaltenfeldern AN M und AN W der Tabellen-Codezeilen 11, 21, 31 usw. der Kategorien 1 der UVGZ-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen, geschlechtsspezifischen prozentualen UVGZ1-Arbeitnehmerprämien-Abzugssatz.
Beispiel: Lohnart 61600 UVGZ-Abzug Kat. 1

UVGZ2_AN

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Tabellenspaltenfeldern AN M und AN W der Tabellen-Codezeilen 12, 22, 32 usw. der Kategorien 2 der UVGZ-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen, geschlechtsspezifischen prozentualen UVGZ2-Arbeitnehmerprämien-Abzugssatz.
Beispiel: Lohnart 61650 UVGZ-Abzug Kat. 2

UVGZ1_AG

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Tabellenspaltenfeldern AG M und AG W der Tabellen-Codezeilen 11, 21, 31 usw. der Kategorien 1 der UVGZ-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen, geschlechtsspezifischen prozentualen UVGZ1-Arbeitgeberprämien-Beitragssatz.
Beispiel: Lohnart 95550 AG UVGZ-Beitrag Kat. 1

UVGZ2_AG

Die Funktion liefert als Rückgabewert den in den Tabellenspaltenfeldern AG M und AG W der Tabellen-Codezeilen 12, 22, 32 usw. der Kategorien 2 der UVGZ-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierten und im Personalstamm-Register Lohncodes individuell zugewiesenen, geschlechtsspezifischen prozentualen UVGZ2-Arbeitgeberprämien-Beitragssatz.
Beispiel: Lohnart 95580 AG UVGZ-Beitrag Kat. 2

UVGZABZUG1

Die Funktion liefert als Rückgabewert die Basis des UVGZ1-Abzugs und berücksichtigt dabei die abgegrenzte kumulierte, im Tabellenspaltenfeld Max. Lohn der Tabellen-Codezeilen 11, 21, 31 usw. der Kategorien 1 der UVGZ-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierte, UVGZ1-Jahreshöchstlohnsumme.
Beispiel: Lohnarten 61600 UVGZ-Abzug Kat. 1, 95550 AG UVGZ-Beitrag Kat. 1

UVGZABZUG2

Die Funktion liefert als Rückgabewert die Basis des UVGZ2-Abzugs und berücksichtigt dabei die abgegrenzte kumulierte, im Tabellenspaltenfeld Max. Lohn der Tabellen-Codezeilen 12, 22, 32 usw. der Kategorien 2 der UVGZ-Definitionstabelle des Firmenstamm-Registers Konstanten definierte, UVGZ2-Jahreshöchstlohnsumme.
Beispiel: Lohnarten 61650 UVGZ-Abzug Kat. 2, 95580 AG UVGZ-Beitrag Kat. 2
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